Lara Tetzner

Ausführliche Fassung des Textes aus dem Magazin BewegtBerlin, Nr. 3 (Mai/Juni 2023)

 


Zur Person

Die 22-jährige Lara Tetzner ist Co-Trainerin in der Berliner Turnerschaft und Vorstandsmitglied für Jugend in der BTJ.

 


Inklusion ist die Integration von Menschen mit Behinderung in den Alltag. Das war bei der Namensgebung unserer Tanzgruppe „Integrations“ nicht unrelevant. Wir vereinen alle, die das Tanzen lieben.


Schon fast mein ganzes Leben bin ich in der Sportwelt unterwegs. Von klein auf habe ich gelernt, dass jeder Mensch verschieden ist und dies eine Bereicherung ist. Seit ich Helferin und Trainerin bin, möchte ich allen Kindern und Jugendlichen ermöglichen, ihrem Hobby nachzugehen.


Mit der Zeit habe ich gelernt, wie ich Menschen mit Behinderung besser dabei helfen kann, in dem ich mir die nötige Zeit für sie nehme und versuche, ihnen mit unterschiedlichen Methoden Dinge leichter zu erklären.


Es gibt keinen Tanzschritt, der zu schwer ist und kein Element, was man nicht lernen kann! In unserer Tanzgruppe ist jeder willkommen. Schon lange tanzen Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung zusammen, ohne dabei einen Unterschied zu machen.


Die Sportwelt bietet viele Möglichkeiten seine Fähigkeiten zu entfalten. Gerade im Kindesalter lernen wir viel dazu. Sport bietet die Basis für Freundschaften und Vielfalt. Sport verbindet! Deshalb finde ich es wichtig, den Kindern bei uns beim Tanzen zu zeigen, dass es kein Problem ist, eine Behinderung zu haben.


Manche Leute denken, dass es reicht, wenn man die Bahnhöfe mit Fahrstühlen ausstattet und sie damit zeigen, dass sie für Inklusion stehen. Aber falsch! Inklusion bedeutet viel mehr und es braucht auch mehr. Ich bin der Meinung, dass die Politik, aber auch die Gesellschaft die Scheuklappen von den Augen nehmen muss und Menschen mit Behinderung nicht als separate Minderheit sehen sollte.


Der erste Schritt in die richtige Richtung zu mehr Inklusion sind die Special Olympics World Games hier bei uns in Berlin. Diese können nicht übersehen werden. Sie wecken Interesse und führen hoffentlich bei dem einen oder anderen zu einem Aha-Effekt.


Die Einstellung im Großteil unserer Gesellschaft gegenüber Menschen mit Behinderung stellt das größte Hindernis bei der Inklusion dar. Eine Behinderung wird meist als Problem gesehen und ruft oft Unbehagen in den Menschen hervor. Die meisten wissen nicht, wie sie mit den Menschen umgehen sollen, vor allem, wenn es vorher noch nicht thematisiert worden ist. Es ist fremd für sie und das sollte geändert werden.


Sportvereine können einen großen Teil zur Inklusion beitragen. In dem die Tore geöffnet und Personal geschult wird. Es muss eine Plattform für Austausch geschaffen werden, anstatt Menschen mit Behinderung nur zu separieren.


Ich muss niemanden dazu einladen, Inklusion live zu erleben. Macht die Augen auf und seht euch um!

 


Foto: Juri Reetz


Verbandsmagazin


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