Erfolgreicher Abschluss der RSG-Saison

Datum: 19.09.2022

Die diesjährige RSG-Saison endete nicht nur aus Berliner Sicht mit einer Sensation, denn die deutschen Gymnastinnen konnten gleich mehrere Medaillen bei der WM in Sofia (Bulgarien) gewinnen.

 

In der Teamwertung gewann die deutsche Riege mit den beiden Einzelgymnastinnen Darja Varfolomeev (TSV Schmiden) und Margarita Kolosov (SC Potsdam) sowie der Formation mit Daniella Kromm, Alina Oganesyan (beide TSV Schmiden), Anja Kosan (SC Siemensstadt), Francine Schoening (Berliner TSC) und Hannah Vester (TB 1889 Oppau) Silber hinter Italien und vor Spanien. Somit haben erstmals zwei Berliner Gymnastinnen WM-Medaillen gewonnen!

Die guten Leistungen deuteten sich bereits beim letzten Welt-Cup an, bei dem die Gruppe einen 3. Platz im Finale mit Bällen und Bändern belegen konnte, ebenfalls die erste internationale Medaille einer deutschen Gruppe seit vielen Jahren. Im Gerätefinale der WM kam noch ein guter 6. Platz hinzu.


Historisches Edelmetall für Varfolomeev


Darja Varfolomeev (TSV Schmiden) konnte bei der WM mit einer Gold-, zwei Silber- und einer Bronze-Medaille das erste WM-Edelmetall einer deutschen Gymnastin nach der Wiedervereinigung gewinnen. Auch einen der ersten drei Olympia-Startplätze sicherte sie mit ihren Leistungen. Die zweite deutsche Einzelgymnastin, Margarita Kolosov (SC Potsdam), erreichte zwei exzellente 5. Plätze in den Gerätefinals.


Helena Ripken (VfL Zehlendorf) hatte das Privileg, als eine der weiteren deutschen Spitzengymnastinnen, im Sommer an der Seite von Darja Varfolomeev und Margarita Kolosov an zwei Welt-Cups teilzunehmen. Ihr bestes World-Cup-Ergebnis war ein 11. Platz mit dem Band, eine tolle Leistung für die Berlinerin in ihrem ersten Jahr auf der internationalen Bühne.
Helena Ripken konnte außerdem Gold beim internationalen Turnier in Sofia (Bulgarien) gewinnen und wurde dort als „most technical“ Gymnastin ausgezeichnet. Bei den Deutschen Meisterschaften im Rahmen der „Finals 2022“ in Berlin belegte sie den 4. Platz im Mehrkampf und gewann zwei Bronze-Medaillen in den Gerätefinals.


Auch die weiteren Berliner Bundeskadergymnastinnen erreichten tolle Ergebnisse und Leistungssteigerungen bei den deutschen Titelkämpfen. Neele Arndt (Berliner TSC) bestätigte bei den Finals ihre Mehrkampf-Top-8-Platzierung aus dem Vorjahr und konnte sich für drei Gerätefinals qualifizieren. Bestes Ergebnis war der 5. Platz mit dem Reifen.


Wenige Wochen zuvor erreichte Mia Lietke (Berliner TSC) bei der Deutschen Jugendmeisterschaft bereits Gold mit dem Reifen, Silber im Mehrkampf und mit dem Ball sowie Bronze mit den Keulen.


Zu diesen aus deutscher und Berliner Sicht hervorragenden Ergebnissen muss allen beteiligten Gymnastinnen, Trainer*innen und Unterstützern gratuliert werden! Nach der Nichtteilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio sind die Aussichten für die erfolgreiche Teilnahme in Paris und Los Angeles nun deutlich besser.


Eine lange Verschnaufpause vor der nächsten Saison wird es nicht geben, denn diese startet am 8. Oktober 2022mit der 1. Bundesliga-Vorrunde im Olympiapark Berlin.


Dr. Katja Kleinveldt / DTB


Die Nationalgruppe mit den beiden Berlinerinnen Anja Kosan und Francine Schoening. (Foto: Ulrich Faßbender)

Die Nationalgruppe mit den beiden Berlinerinnen Anja Kosan und Francine Schoening. (Foto: Ulrich Faßbender)

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