Regionalliga Inklusion - Ein Projekt, in dem jedes Kind willkommen ist

 

Menschen sind verschieden und das ist gut so. Vielfalt ist etwas Schönes: Die kleinen Leute haben das am besten verstanden, denn Kinder spielen ohne Vorbehalte, ihnen ist es egal, woher ein anderes Kind kommt oder welche Voraussetzungen es hat.


Was ist die „Regionalliga Inklusion“?

Die „Regionalliga Inklusion“ ist ein Projekt des Deutschen Turner-Bundes (DTB) und der Deutschen Turnerjugend (DTJ) mit einer Laufzeit von 5 Jahren. Es wird von der Aktion Mensch Stiftung gefördert und von Special Olympics Deutschland (SOD), sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) als Kooperationspartner unterstützt. Das Projekt klärt auf und qualifiziert bundesweit Übungsleiter/innen in den Vereinen zu Angeboten im Bereich der fokussierten Zielgruppe (Inklusion, Integration, Bildungsbenachteiligung). Es initiiert und stärkt Kooperationen zwischen Vereinen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kindergärten, Flüchtlingsinitiativen, Grundschulen und weiteren Einrichtungen bzw. Organisationen.

Als Teilprojekt der Offensive Kinderturnen hat es zum Ziel, allen Kindern die Möglichkeit zu geben, sich gemeinsam zu bewegen und zu spielen. Kinderturnen eignet sich durch vielfältige Bewegungsangebote besonders gut, um Verschiedenheit einen Raum zu geben.


Für wen ist das Projekt?

Die Regionalliga Inklusion öffnet Kindern im Alter von 3 - 7 Jahren die Türen zum Kinderturnen - egal, ob Junge oder Mädchen, ob mit oder ohne Behinderung oder mit Migrationshintergrund. Im Vordergrund des Projekts steht nicht das „Wer kann das besser-Prinzip“, sondern das „Lass uns das gemeinsam gut machen-Prinzip“. So können Kinder, Eltern, Vereine, Übungsleiter/innen, Erzieher/innen oder Betreuer/innen Teil des Projekts werden.


Wie funktioniert das Projekt?

Deutschlandweit sind sechs Inklusionscoaches in verschiedenen Regionen verantwortlich dafür, in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Landesturnverbänden, den Landesverbänden von Special Olympics Deutschland, Kitas und anderen Organisationen, Kooperationen aufzubauen. Berlin bildet dabei gemeinsam mit Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern die Region 1.


Was macht ein Inklusionscoach?

Inklusionscoaches fungieren in den Regionen als Bindeglied zwischen Vereinen / Übungsleitern sowie Familien, Interessierten, öffentlichen Einrichtungen, Förderern u.v.m. Sie initiieren Partnerschaften zwischen den verschiedenen Organisationen und unterstützen Vereine bei der Umsetzung von inklusiven Sportangeboten.

» mehr Informationen zum Projekt

 

Wie kann man aktiv werden?

Jede/r kann Teil des Projekts werden, egal, ob als Übungsleiter/in, als Elternteil, als Kooperationspartner/in oder als Unterstützer/in und Befürworter/in – jeder ist herzlich willkommen!

Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit sind vielfältig:

Man kann…

  • allen Kindern die Möglichkeit geben, am Kinderturnen teilzunehmen.
  • bei den halbjährlichen Netzwerktreffen dabei sein, um Ideen zu besprechen und diese im Sportverein/der Organisation umzusetzen.
  • Informationen über das Projekt an Eltern und Kinder weitergeben.
  • den Verein in die Inklusionslandkarte eintragen, um zu signalisieren, dass alle Menschen willkommen sind.


» zur Inklusionslandkarte

Kontakt

Pascal Vergin

Inklusionscoach der Region 1
E-Mail: pascal.vergin@tuju.de