Christian Freyer

Text aus dem Magazin BewegtBerlin, Nr. 2 (Dezember 2020)

 


Zur Person

Christian Freyer, 41, ist Verkehrsmeister und BTJ-Vorstandsmitglied für Veranstaltungen

 


Als ich 1995 Helfer bei der Welt-Gymnaestrada war, war dies auch mein Einstieg in das Veranstaltungsteam. Seitdem bin ich dabei und seit den frühen 2000er Jahren auch im BTJ-Vorstand tätig.


Das Team ist für mich wie eine zweite Familie. Wir kennen uns teilweise schon sehr lange und es macht einfach Spaß, gemeinsam durch Höhen und Tiefen zu gehen.


Meine größte Herausforderung war die Turn-EM 2011. Damals war ich für das Sony Center als Chef eingesetzt. Unser Team bestand aus ca. 20 bis 30 Helfern pro Schicht und das Organisationskomitee hatte nicht an die Verpflegung und das menschliche Bedürfnis gedacht. Also klapperte ich die verschiedenen Restaurants ab, um das alles für unsere Helfer zu ermöglichen. Als das alles geregelt war, hatten wir eine super Veranstaltung im Sony Center. Es ist einfach ein super Team.


In meinem Ehrenamt bin ich nicht nur auf Landesebene tätig, sondern auch auf Bundesebene. Dort habe ich in vielen Projekten der DTJ mitgewirkt. Seit einigen Jahren bin ich auch in den Arbeitskreisen vom Internationalen Deutschen Turnfest vertreten.


Dass Jugendliche keinen Bock mehr aufs Ehrenamt haben ist meiner Meinung nach ein gesellschaftliches Problem. Niemand will mehr was umsonst machen. Leider wird das mit der Zuverlässigkeit auch immer weniger. Wenn wir 30 Anmeldungen haben, plane ich mittlerweile schon nur noch mit 25 Helfern.


Meine zwei Söhne finden es toll, dass ich ehrenamtlich tätig bin, und sind auch gerne dabei. Wenn die Veranstaltung gut gelaufen ist und die Kleinen am Lachen sind, reicht mir das persönlich, denn Kinderlachen ist unbezahlbar.


Für die Zukunft wünsche ich mir, dass ich weiterhin so ein Spitzenteam habe, denn nur gemeinsam können wir alles meistern.

 


Foto: Juri Reetz





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