Uschi Buchmann

Ausführliche Fassung des Textes aus dem Magazin BewegtBerlin, Nr. 1 (Januar/Februar 2021)

 


Zur Person

Uschi Buchmann (55) ist Verwaltungsbeamtin bei der Berliner Feuerwehr, Abteilungsleiterin Freizeitsport des 1. VfL FORTUNA Marzahn und seit 30 Jahren Übungsleiterin.

 


Gesundheit heißt für mich: Ich fühle mich gesund, wenn mein Körper keine großen Einschränkungen aufweist und ich mich tagtäglich gut bewegen kann und wenn bei meinem seelischen Wohlbefinden der Optimismus überwiegt und ich meine sozialen Kontakte ausreichend pflegen kann.


In normalen Zeiten gebe ich einmal wöchentlich ein einstündiges Fitnesstraining in unserer Sporthalle. Dann fahre ich, wenn es möglich ist, mit dem Fahrrad zum Dienst. Das sind ca. 17 Km in einer Richtung. Bei sommerlichem Wetter bin ich als Freischwimmer unterwegs oder gehe entspannt wandern.

In Corona-Zeiten fällt leider das Fitnesstraining weg. Ich bin sehr dankbar, dass ich zweimal wöchentlich zum Ausgleich an einer digitalen Yoga-Stunde teilnehmen kann. Das bringt die nötige innere Ruhe.


In unserer Abteilung Freizeitsport gibt es 15 verschiedene Sportgruppen, in den verschiedensten Sportarten (Aerobic, Aquafitness, Badminton, Fußball, Gymnastik, Yoga, Tischtennis und Volleyball) in denen ca. 270 Mitglieder sich sportlich betätigen. Von unseren 15 ÜL haben sieben eine Lizenz. Wir treffen uns regelmäßig zu Abteilungssitzungen und können dadurch einen guten Austausch von Informationen gewährleisten. Ich vertrete meine Abteilung im Vorstand unseres Vereins.


Im Gesundheitssport gibt es bei uns spezielle Angebote für Seniorinnen und Senioren zum Beispiel im Volleyball, in der Aquafitness und in Gymnastikgruppen. Wichtig für guten Gesundheitssport ist aus meiner Sicht, dass die ÜL eine spezielle Ausbildung für diesen Bereich absolviert haben und ein gutes Einfühlungsvermögen mitbringen.


In unserer Abteilung läuft leider seit dem Lockdown gar kein Sport, da auch alle Sporthallen und die Schwimmhalle geschlossen sind. In den Sommermonaten wurde viel Sport im Freien durchgeführt. Dazu zählten zum Beispiel Fitnessstunden auf dem Sportplatz, Nordic Walking im Wuhletal, Wanderungen auf und um den Ahrensfelder Berg.


Die ÜL meiner Abteilung nutzen sehr gerne die Fortbildungsangebote des BTFB. Ganz besonders werden regelmäßig die Fortbildungsangebote in Kienbaum genutzt. Neue Trends kennenlernen, sein Wissen zu erweitern und auf den aktuellen Stand bringen, sind gute Voraussetzungen, ein tolles Training für unsere Mitglieder anzubieten.

Die Zusammenarbeit mit dem Verein und dem BTFB läuft gut. Wir sind ausreichend informiert und haben engagierte Ansprechpartner.


Was unseren Verein angeht, so konnten in den letzten Jahren stetig unseren Mitgliederbestand erhöhen. Die Sportangebote sind sehr vielseitig geworden. Wir haben stabile Hallenzeiten, die zu regelmäßigen Übungsstunden einladen. Der Wettkampfcharakter steht bei uns nicht im Vordergrund, dafür bildet der sogenannte Breitensport eine zentrale Plattform für unsere Mitglieder. Höhepunkte waren die Teilnahme an den Deutschen Turnfesten wie auch an den Weltgymnaestraden. Besonders viel Aufregung, Trainingseifer, aber auch Spaß bereitet uns jedes Mal die aktive Teilnahme an der Stadiongala.


Alljährlich findet eine Vereinsfahrt ins schöne Umland von Berlin statt. Hier treffen sich die Mitglieder mit ihren Familien zu kleinen sportlichen Aktivitäten. Es gibt Tischtennis- und Volleyballturniere, wissenswerte und sportliche Rallyes, Kanutouren und Wanderungen.


In vielen Gruppen finden darüber hinaus weitere sportliche und kulturelle Aktivitäten statt, die die Gemeinschaft fördern. Dazu zählen zum Beispiel kleine Sportfeste und Turniere, Radtouren und Draisinefahrten. Für viele Mitglieder bietet unser Verein nicht nur eine sportliche Heimstätte, sondern ist auch ein sozialer Treffpunkt. Besondere Jubiläen werden gemütlich gefeiert und geehrt.


Was die Corona-Situation angeht, so sind wir mit den ÜL aller Gruppen in regelmäßigem Kontakt und informieren sie über die derzeitige Lage. Wir werden wieder unseren Trainingsbetrieb starten und im Vorfeld uns mit den Mitgliedern an den verschiedenen Sportstätten treffen und die Hygienemaßnahmen erörtern. Es wurden bereits im letzten Sommer Hygienekonzepte für die verschiedensten Sportarten in meiner Abteilung ausgearbeitet.


Es besteht ein großer Wille unter Einhaltung aller Regeln wieder Sport zu treiben sich zu treffen, zu reden, zu lachen, zu weinen und wieder viel Spaß zu haben. Ich wünsche mir, dass wir in einem Jahr stolz darauf sein können, dass wir es geschafft haben, diese schwere Zeit zu überstehen und viele Mitglieder weiterhin in unserem Verein sich sportlich und sozial engagieren können.

 


Foto: Juri Reetz

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