Kevin Liu

Ausführliche Fassung des Textes aus dem Magazin BewegtBerlin, Nr. 1 (Januar/Februar 2021)

 


Zur Person

Kevin Liu (24) ist Pharmazeut, Mitglied im Shaolin Tempel Deutschland e.V. und bekleidet ein Ehrenamt im BTJ-Veranstaltungsteam und unterstützt das Team Digitalisierung

 


Gesundheit geht für mich einher mit einem Wohlbefinden des Körpers, sowohl geistig als auch körperlich. Daher ist die Gesundheit immer komplex von verschiedenen Wahrnehmungen zu sehen und stets subjektiver Natur.


Auf jeden Fall denke ich oft darüber nach, wie ich mich gesund erhalte. Die Gesundheit hat für mich höchste Priorität. Was bringen einem Geld, Erfolg oder gar Freunde, wenn es einem selbst immer schlecht geht. Daher sollten der Körper und der Geist die wichtigste Investitionsquelle im Leben sein.


Ich muss gestehen, dass im Vergleich zur Prä-Corona-Zeit sportliche Aktivitäten auf ein Minimum reduziert worden sind. Vor der Pandemie war ich regelmäßig im Fitnessstudio, habe 2- bis 3-mal die Woche Shaolin-Kung-Fu betrieben und war ab und zu draußen Joggen. Momentan versuche ich täglich spazieren zu gehen, um meinen Kreislauf in Schwung zu halten.


Was man unter Gesundheitssport versteht, ist Definitionssache. Ich bin mir sicher, dass einige gerade das Bild von alten Personen auf Poolnudeln haben, die Aquarobic machen. Nach meiner Einschätzung kann aber Gesundheitssport auch Boxen sein.


Bewegung heißt immer Gesundheit. Ob es nun Kinder oder Großeltern durchführen, ist hierbei egal.


Den gesellschaftlichen Trend zur Selbstoptimierung sehe ich auch. Sich selbst zu optimieren liegt auch in meinem Interesse, jedoch ist es ein schmaler Grat zwischen Optimierung und Überbelastung. Ich denke, die Dosis macht das Gift. Es ist gut, im Leben voranzuschreiten, aber man sollte auf sich und auch auf soziale Kontakte Acht geben. Der BTJ kann für das persönliche Interesse an Gesundheit nur Angebote schaffen. Die Motivation dahinter sollte intrinsischer Natur sein.


Wenn es nach der Pandemie wieder in Richtung „Normalbetrieb geht, erhoffe ich ein schönes Beisammensein und einen guten Austausch zwischen den Generationen. Das vermisse ich gerade sehr. Die vielseitigen Personalitäten im BTJ sind schon was Besonderes!

 

Foto: Juri Reetz




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