Peter Hanisch über ...

Peter Hanisch über ...

 

Zur Person

Peter Hanisch (86) ist für uns im BTFB eine Respektsperson im besten Sinne des Wortes. Wir alle kennen unseren langjährigen Präsidenten, wissen um seine zahlreichen Ehrenämter. In seinem Berufsleben war er Polizist und in leitenden Ämtern der Berliner Polizei tätig. – Alles gute Gründe, um seine Gedanken zu unserem Titelthema zu erfragen.

Peter Hanisch über …


… Respekt

Respekt ist eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen für ein gedeihliches und friedliches Miteinander aller Generationen. Dieses menschliche Grundbedürfnis bedeutet Achtung, Höflichkeit und Fairness. Wir alle in unseren jeweiligen Funktionen und Verantwortlichkeiten sollten dazu beitragen, dass ein respektvoller Umgang mit dem Gegenüber, die Anerkennung des anderen Menschen, wieder Normalität wird. … Respekt im Sport


Vor allem sollte der Respekt im Sport wieder mehr Beachtung finden. Dies besonders wegen der Auswüchse und Negativbeispiele in Teilen des Profisports (siehe Fußball mit Skandalen auf der Führungsebene und bei einem Teil der Zuschauer). Sport sollte vorbildlich sein, ist aber oft auch Spiegelbild der Gesellschaft. Der gemeinnützige Sport mit seinen Turn- und Sportvereinen leistet wesentliche Beiträge für einen respektvollen Umgang. Alle Verantwortlichen – vom Kindersport bis zum Seniorenbereich – tragen Verantwortung für Fairness und Anerkennung des sportlichen Gegners.


… respektvolles Verhalten bei Kindern und Jugendlichen

Dies Erziehung zum friedlichen Miteinander sollte von verantwortungsvollen Eltern schon im Kleinkindalter beginnen. Kindergärten, Schulen, Ausbildungsstätten müssen ihren Beitrag leisten mit Verantwortlichen, die selbst Vorbild sind. Aus Diskussionen mit oft „bildungsfernen“ Jugendlichen wird deutlich: Respekt ergibt sich für sie nicht aus „Andersbehandlung“, sondern aus „Gleichbehandlung“!


… den Schutz der Würde

Für uns alle gilt das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Artikel 1, Absatz 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Bei meiner langjährigen Tätigkeit bei der Berliner Polizei, zunächst als Ausbilder und Fachlehrer, später als Leiter einer stadtweiten Polizeidirektion, waren diese Grundnormen des Grundgesetzes, inklusive des Gleichheitsgrundsatzes, handlungsleitend.


In diesem Sinne habe ich stets meine jungen Polizeibediensteten ausgebildet und gefördert und ihnen einen fairen und respektvollen Umgang mit dem Bürger vermittelt.


… Respektlosigkeit

Es tut mir deshalb weh, wenn ich immer wieder erlebe, wie respektlos und herablassend so manch ein Mitbürger unsere Polizisten behandelt, die unseren Rechtsstaat und jeden einzelnen von uns schützen.


… Wertschätzung durch Vorgesetzte

In jungen Jahren habe ich den Unterschied zwischen einer „Amtsautorität“ und der „Persönlichkeitsautorität“ vermittelt bekommen. Wer andere Menschen wirklich überzeugen will, kann dies aber nicht allein aus seinem Amt heraus tun. Vertrauen schaffen und respektiert zu werden, sind zwei Seiten einer Medaille.


… seine Respektsperson

Vorbild und besondere Respektsperson ist Verena Bentele, die zwölffache Paralympics-Siegerin! Sie ist eine blinde Biathletin und Skilangläuferin und seit kurzem Vizepräsidentin des DOSB.

 


Das Interview führte Sonja Schmeißer.


Foto: Juri Reetz

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