Orientierungslauf

Orientierungslauf (OL) ist die einzige Laufsportart des BTB. Wettkämpfe finden hauptsächlich im Wald, in letzter Zeit auch häufiger in Parks statt. Sinn und Zweck beim OL ist es die auf einer Karte eingezeichnete Kontrollposten, mit Hilfe eines Kompasses, der Reihe nach anzulaufen. Wer dies durch gute Routenwahl, hohes Lauftempo und schnelles Auffinden der Posten am schnellsten schafft, gewinnt am Ende.

 

Orientierungslauf ist ein Sport für jeden der die Natur mag und, weil die Strecken an Alter und Können angepasst sind, für Leute jeden Alters. Im Raum Berlin/Brandenburg wird schon seit den dreißiger Jahren Orientierungslauf betrieben. Aktuell finden jährlich 15-20 Orientierungslaufwettkämpfe statt. Orientierungslauf kann in und um Berlin in 15 Vereinen betrieben werden.

Informationen zu Sportart und zu Vereinen finden Interessenten auf der nationalen OL-Seite und auf der Seite der Orientierungssportler Berlin-Brandenburgs.


Fachwart und Ansprechpartner ist Gerhard Brettschneider.

Kinder- und Jugendländervergleichskampf 2014 im Orientierungslauf

Dieses Wochenende (19. - 21. September) war es wieder soweit: der Jugend- und Juniorenländervergleichskampf (kurz: JJLVK) im Orientierungslauf stand an! So machte sich auch dieses Mal am Freitagnachmittag ein Reisebus voller Jugendlicher und Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren, einschließlich ihrer Betreuer und Unterstützer auf den Weg. Neben vielen alljährlichen Teilnehmern durften auch einige „OL-Neulinge“ den Landesverband Berlin im niedersächsischen Liebenburg, dem diesjährigen Wettkampfsort, würdig vertreten.

Besonders aufregend für die Erstteilnehmer war sicherlich die Übernachtung in einer großen Turnhalle, Schlafsack an Schlafsack aneinandergereiht. Auch wenn die Schlafenszeit vielleicht einmal ein wenig (bzw. erheblich) kürzer dauerte, vertrieb man sich die restliche Zeit damit, Gleichaltrige kennenzulernen und zusammen zu erzählen oder zu spielen. Oder man veranstaltete Wettbewerbe, wer seinen eigenen Landesverband wohl am lautesten preisen konnte – heisere Stimmen gab es auch in anderen Bundesländern einige. Nach dem Lauf sprangen viele ins (ja, genau: eiskalte) Schwimmbecken des Freibads, welches Wettkampfzentrum und Zielwiese stellte. Ob Ball spielen, aus einem kaputten Ball einen Helm basteln, Tanzmuffel dazu zu bewegen, auf der OL-Party zu tanzen oder einfach bloß Blödsinn veranstalten, Langeweile kam nie auf! Am meisten Spaß bereitete es wohl vor allem den Jüngeren, eigene Fahnen zu schwenken oder den Anderen ihre Fahnen zu klauen und zu verstecken.

Natürlich wurde bei allem Spaß auch der Wettkampfgeist nicht vergessen: nach einem lockeren Lauf in der Dunkelheit am Freitagabend starteten am Samstag die Wettkämpfe. Zunächst begannen die Einzelläufe der jeweiligen Kategorien, wobei natürlich jeder nicht nur für sich, sondern auch für einen guten Platz Berlins auf der Verbandsrangliste kämpfte. Einheitlich im Berlin-Trikot konnten so einige Erfolge verbucht werden, immerhin schaffte es unser Landesverband auf den 4. Platz aller Länder! Die besten Einzelkämpfer waren hier Grisha Storch mit einem hervorragenden 3. Platz in der H12 und natürlich Mark Otto, der den 1. Platz in der H18 erkämpfte.

Auch am Sonntag verteidigten wir unsere vorläufige Platzierung erfolgreich, beim Staffel-Orientierungslauf konnten sich einige Teams sogar sehr gute Ränge erlaufen – Berlin schnitt somit insgesamt besser als in den vorherigen Jahren ab, auch wenn der unangefochtene Sieger stets Sachsen hieß. Jeweils den 2. Platz errangen in der D14-Staffel Elena Fillinger Marie Kubald und Charlotte Leonhardt sowie das Team Leo Graumann, Julian Langenhan und Mark Otto in der H18.

Nicht nur die Teilnehmenden, auch die Betreuer hatten die Möglichkeit, beim Betreuerlauf zu starten – einmal in Form eines regulären OLs und am Sonntag als Score-OL auf dem Turnhallen- und Schulgeländes. Ein Jeder hatte also seinen Spaß; auch wer noch nicht so lang dabei war, konnte ein „OL-Wochenende“ reich an völlig neuen Erfahrungen erleben und nebenbei noch Erfolge einheimsen!


Na los, Freunde! Nächstes Mal geht es nach Hinterzarten in Baden/Schwaben. Auf ein Neues?

(:


Marie Herrnhold (Berliner TSC / D 18)

Gute Plätze bei JEM und WMOC

Berliner Läufer waren bei der Jugend-EM durch Mark Otto (Platz 9 auf der Langdistanz) und bei der Senioren-WM durch Erika Lemnitzer (Rang 4 im Sprint) erfolgreich.

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Brandenburg marschiert vorbei!!

Beim Nachwuchspokal des BTFB und des MTB, seit 2015 wird der Pokal für Vereine beider Turnverbände vergeben, haben sich erstmals und sehr deutlich die Brandenburger an die Spitze gesetzt.

Dem Berliner Nachwuchsspitzen-Verein Köpenicker SC blieb dieses Mal nur der Rang drei.

Erstmals stärkster Verein der Region: Köpenicker SC

Bei der Berlin-Brandenburg-Meisterschaftam 8. März 2015 im Mannschafts-OL bei Storkow/Mark ging der KSC mit 4 Titeln als stärkster Verein vor dem Kaulsdorfer OLV hervor. Insbesonders in den Jugendkategorien konnten die Köpenicker dominieren, ein Ergebnis der außerordentlich erfolgreichen Nachwuchsarbeit. Die Kaulsdorfer hielten sich bei den Seniorenkategorien schadlos.
Insgesamt waren 40 Teams aus 10 Vereinen bei der vom Treptower SV 1949 ausgerichteten Meisterschaft am Start, 7 davon errangen die Titel in den 12 Kategorien.